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Die Verkaufsförderung und ihre Eigenschaften
Die Verkaufsförderung nimmt in jedem Unternehmen unabhängig von der Branche eine leitende Position ein. Durch diesen Status genießt sie auch im umfangreichen Marketing eine ungemeine Aufmerksamkeit. In der Vergangenheit wurde jedoch oftmals vergessen, dass es sich bei der Verkaufsförderung um einen überaus vielschichtigen Begriff handelt, sodass dieser im Grunde auch separat betrachtet werden muss. Bereits bei den einzelnen Definitionen, die zum Thema Verkaufsförderung vorhanden sind, lassen sich deutliche Unterschiede erkennen. Laut der AMA, der American Marketing Association, werden alle Maßnahmen, die dem Verkauf dienen als solche beschrieben. Davon ausgeschlossen sind jedoch die, die auf die Werbung und den persönlichen Verkauf zurückgeführt werden können. Obwohl diese Definition weltbekannt ist, beinhaltet sie im Grunde einen immensen Fehler. Hierbei handelt es sich um die Laufzeit. Überwiegend ist die Verkaufsförderung in keiner Art und Weise an eine feste Laufzeit gebunden. Die Verkaufsförderung umfasst meist mehrere Ziele, die von Unternehmen zu Unternehmen letzten Endes auch sehr unterschiedlich sind. Zum einen sollen die Maßnahmen zu einer Probierbereitschaft bei der Zielgruppe führen, zum anderen sollen sie aber auch die Nachfrage nach einem Produkt oder einer Dienstleistung steigern. Aber auch eine bessere Verfügbarkeit in den verschiedensten Absatzwegen kann als richtungsweisend bei der Verkaufsförderung angesehen werden. Die Eigenschaften und Maßnahmen der Verkaufsförderung werden an verschiedensten Merkmalen ausgerichtet. Zum einen handelt es sich hierbei um die Art der Produkte. So ist bei der Verkaufsförderung, die sich auf die verschiedensten Konsumgüter bezieht, überwiegend von der below the line die Rede. Alle Werbeaufgaben, die sich auf diese beziehen, werden wiederum als above the line bezeichnet. Verkaufsfördernde Maßnahmen, die Preissenkungen umfassen, lassen sich sowohl in Hinblick auf die Händler als auch auf die Zielgruppe erkennen. Grundlegend kann man nur dann von der Sales Promotion reden, wenn Preissenkungen für Händler zeitlich befristet sind. Sind sie dauerhaft, zählen sie hingegen nicht mehr zur Verkaufsförderung. Bei der Verkaufsförderung muss zwischen zwei grundlegenden Möglichkeiten unterschieden werden. Hierbei handelt es sich auf der einen Seite um die Händlerpromotions und auf der anderen um die Kundenpromotions. Viele Marketer machen die einzelnen Maßnahmen der Verkaufsförderung jedoch nicht nur von diesen beiden Aspekten abhängig, sondern weiten sie entsprechend aus. Eine moderne Gliederung der Verkaufsförderung bezieht sich auf die Promotion, die den Abgabepreis senkt und die Promotion, die dies nicht tut. In der Vergangenheit haben sich zahlreiche Elemente zu echten Klassikern der Verkaufsförderung entwickeln können. Zu diesen müssen sowohl die Preisausschreiben, Verlosungen und Gewinnspiele gezählt werden als auch die die verschiedensten Werbegeschenke an Absatzmittler. Ebenso sind Sonderangebote für die zahlreichen Endkunden Bestandteil einer umfangreichen Verkaufsförderung. In den letzten Jahren haben sich zudem die Crosspromotions einen Namen machen können. Als solche wird die Bündelung verschiedenster Marken eines Anbieters verstanden. Diese Marken werden im Rahmen der Verkaufsförderung schließlich auch zu einem günstigeren Preis angeboten. Auch alle Gegenstände, die dem Verkauf dienen, werden als Verkaufsförderung bezeichnet,. Hierbei können Verkaufsständer, Verkaufsgondeln, aber auch Deckenhänger genannt werden.
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